BMW

Buchenwald war auch hier (Signale 72-93)

Vortrag zur Zwangsarbeit bei BMW im 2. Weltkrieg

Vortrag zur Zwangsarbeit bei BMW im 2. Weltkrieg

Unter den Titel „Buchenwald war auch hier“ setzte die Stiftung Automobile Welt Eisenach die geschichtliche Vortragsreihe im Automobilmuseum fort. Dazu  referierte die Historikerin Jessica Elsner zum Thema Einsatz von Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen im Eisenacher BMW-Flugmotorenwerk.

Ein Motorradhersteller fährt Auto

BMW-Logo der 1930er Jahre

BMW in Eisenach (1928-1945)

 

Auch wenn der Dixi DA1 nur zu sparsam konstruiert war - blattgefederte Starrachsen und der einfache Karrosserieaufbau waren im Dezember 1927 bei weitem nicht mehr der neueste Stand der Technik - wird er ein riesiger Verkaufserfolg. Außerdem konnten der Dixi-Fahrer auf ein dicht aufgebautes Servicenetz von Werkstätten und Händlern zurückgreifen. Zwei von vielen Gründen, warum sich ausgerechnet ein bayrischer Motorradspezialist für die Eisenacher Produktionsstätten interessierte.

Auferstanden aus Ruinen - Der Beginn nach 1945

Das EMW-Logo

Nach der Kapitulation der Nationalsozialisten zogen die Amerikaner die Fäden in Eisenach. Entgegen den Vereinbarungen der Alliierten in Malta waren sie bis nach Mitteldeutschland vorgedrungen, um sich vor den Sowjets die Beute aus dem wirtschaftlich wichtigen Teil Deutschlands zu erhalten. Ziel war es damals auch Konstruktionspläne, Entwicklungsunterlagen, Produktionsmittel und Ingenieure etc. für sich zu sichern.